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Mundstücke für Paetzold by Kunath Blockflöten

PbK Anblasstücke

PbK Tropfenfänger

Blockflöten mit Persönlichkeit

Flautina in der Schatzkiste

Es war unser erstes Ziel eine Schulblockflöte zu entwickeln, die mehr kann als alle vorhandenen Schulinstrumente am Markt. Wir wollten es nicht mehr hinnehmen, dass Kunststoffblockflöten mit einer aufwändigen und Zierringen dekorierten Form aufwarten können. Die klassischen Schulblockflöten aus Holz, die man heute kaufen kann, haben immer noch die einfachen und schlichten Formen, die in den sechziger und siebziger Jahren durch die technische Möglichkeiten umsetzbar waren.
Wir wollten, dass die Kinder ein ähnlich attraktives Instrument in ihren Händen halten können, wie ihre Lehrer.

Flautina und Flautino mit DiamantenDas zweite Ziel war eine überragende Greifbarkeit. Auch hier haben wir uns die Kunststoffblockflöten zum Vorbild genommen.
Wir wollten es schaffen, dass unser Instrument dreiteilig wird. Es sollte ein eigenes Fußteil besitzen, damit die Tonlöcher am Fußstück auf die Länge der Finger der Kinder eingestellt werden können.

Das dritte Ziel war eine bessere Artikulierbarkeit und Modulierbarkeit des Klangs. Dazu haben wir das Instrument mit einem konischen Windkanal, der die Luft besser formt, ausgestattet. Dieses Merkmal wird normalerweise in Instrumenten ab 200 € eingesetzt.
Wir waren jedoch der Meinung, dass die Anfänger ein Recht darauf haben das Bestmögliche zu erhalten.

Alle diese Ziele wollten wir zum normalen Preis einer Schulblockflöte der etablierten Werkstätten realisieren können.
Als wir die ersten Instrumente bekannten Lehrern zum Testen vorlegten, stellten wir an den Reaktionen fest, dass wir auf einem guten Weg waren.
Die Reaktionen waren zum Teil überschwänglich und machten uns Mut den beschrittenen Weg weiterzugehen, und unsere Ziele noch höher zu stecken.

Am Ende der Entwicklung hatten wir nicht nur zwei Instrumente, wie ursprünglich angedacht:
  • Flautina – mit Edelstein – die Prinzessin
  • Flautino – ohne Edelstein – den Prinzen,

sondern beide Instrumente in einer dreiteiligen und einer zweiteiligen Variante.
Die zweiteilige Variante – ohne separates Fußstück hatten sich die Lehrkräfte gewünscht, die befürchteten, dass das dritte Teil (der Fuß) verloren gehen könnte.

Als Abrundung des Konzepts erstellten wir einen kleinen Comic, der die Aufgabe der Pflegeanleitung übernehmen soll. Da heutzutage (leider) immer weniger gelesen wird, schien es uns zeitgemäß kindgerechte Bilder und wenige Worte sprechen zu lassen.

In dem Comic entdecken flaut Tina und flaut Tino bei einem nächtlichen Streifzug durch das Schloss in der Schatzkammer in einer Truhe die Blockflöte. 
Hier wird auf subtile Weise dem Instrument automatisch ein Wert zugemessen. Was in der Schatzkammer aufbewahrt wird, muss ja wertvoll sein. Die beiden nehmen dann das Instrument auf das Zimmer und spielen ein wenig. 
Nebenbei wird erklärt wie das Instrument richtig zusammengebaut, gelagert und behandelt wird.

Die Reaktionen auf den Comic zeigen uns, dass auch dieser ungewöhnliche Weg richtig war. Aus Rückmeldungen wissen wir, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern den Comic anschauen und so einen ersten Kontakt mit der der Geschichte der kleinen Flöte, die der vor ihnen liegt, herstellen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Einführung von Schulflöten bei ihren Kindern oder Schülern gemacht?

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