1. See Detail

Blog

Mundstücke für Paetzold by Kunath Blockflöten

PbK Anblasstücke

PbK Tropfenfänger

XF4000 gibt in Antwerpen sein Debüt

Designbass Sonderlackierung XF4000

Antwerpen ist bekannt für Kunst, Architektur und natürlich den Diamantenhandel. Hier wirkten Rubens, Van Dyck und Jordaens. Ein ausgezeichneter Ort, um die einzigartig gestaltete XF4000 der Öffentlichkeit vorzustellen. Das Design-Juwel präsentierte sich gestern Abend im Rahmen der Integrated¹ 2019

xf4000 Master Basset

Der grafische Entwurf des präsentierten XF4000 wurde von Jeanne Strieder im Rahmen des Paetzold by Kunath Designwettbewerbs zum 5-jährigen Jubiläum der Firmenübergabe eingereicht und gewann damals die Abstimmung deutlich. Der Airbrushkünstler Werner Simnacher setzte den Entwurf nach den Vorgaben der Künstlerin detailgetreu auf einem Paetzold by Kunath MASTER Basset um.

Sylvia Hinz, der das abgebildete Instrument gehört, entschied sich für die Realisierung des Designs auf einem MASTER Basset mit zwei Kopfstücken.

Wir sind sicher, dass XF4000 zusammen mit der Künstlerin in den nächsten Jahren noch auf vielen Bühnen zu sehen sein wird.

Möchten auch Sie ein Instrument mit weltweit einzigartigem Design besitzen? Sprechen Sie uns an. Unsere Oberflächenspezialisten werden ihre Entwürfe und Wünsche in beeindruckender Weise realisieren.

 


¹ Die Integrated ist eine alle zwei Jahre stattfindende internationale Konferenz, die sich mit den sich wandelnden Perspektiven von Designern, bildenden und darstellenden Künstlern, Architekten und Wissenschaftlern beschäftigt und untersucht, wie sie die verbindenden Akteure in dieser unruhigen und komplexen Gesellschaft sein können. Die Konferenz zielt darauf ab neue Methoden zu entwickeln, die aus politischen, sozialen und ökologischen Motiven Verbindungen zwischen den verschiedenen Kunstrichtungen und der Gesellschaft schaffen.

Sie sind das Sahnehäubchen ...

Kunath Instrumentenbau wächst ... dank Ihnen!

Historisch gesehen, zählen wir zu den jüngeren Instrumentenbauwerkstätten im Bereich des Holzblasinstrumentenbaus.
Schaut man auf das Wachstum, darf man uns ohne Übertreibung zu den "Trendmarken" zählen, da wir neben den Erfolgen der Kernmarke Kunath im Laufe der letzten Jahre die Verantwortung für zwei starken und prägende Traditionswerkstätten übernehmen durften.

  • Herbert Paetzold Blockflötenbau
  • H.C. FEHR Blockflötenbau 

Beide Markten gehören mittlerweile zum festen Bestandteil der Werkstattgemeinschaft Kunath Instrumentenbau und haben Fulda so zu einem Zentrum des Blockflötenbaus in Deutschland gemacht.

Wir freuen uns, dass unser Team seit dem 1.11.2019 um weitere fünf Menschen gewachsen ist:

  • Roberto Bonanno – Korpusbau und bei den Finisharbeiten
  • Nora Dhom – Reparaturen und Voicing
  • Lucia Eisel – Verkauf, Telefonservice, Blockfloetenshop
  • Tomy Hofmann – Oberflächentechnik
  • Svetlana  Moor – Klappenbau, Korpusvorbereitung

Ganz besonders möchten wir uns bei Ihnen, unseren KundInnen bedanken, dass Sie unsere Arbeit so wunderbar unterstützen. Durch Ihre Anregungen und Wünsche spornen Sie uns immer wieder auf's Neue an, jeden Tag ein kleines bisschen besser zu werden.

Danke! Sie sind das Sahnehäuchen auf unserem Tag.

das Team im Blockflötenparadies

 

 Sie sind das Sahnehäubchen auf unserem Tag

Ensemble 2019 - mit Paetzold by Kunath

Paetzold by Kunath MASTER Großbässe

Am 2. und 3.November 2019 nehmen wir an der Instrumentenausstellung in der Bundesmusikakademie in Trossingen teil.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Festivals ensemble 2019 statt. Wir freuen uns darauf Sie zu treffen.
Wir haben - neben den Instrumenten der MASTER-Serie - einen 3D gedruckten Subgroßbass im Gepäck.
Sie werden staunen, wie angenehm das Instrument zu transportieren ist. Das es gut klingt, versteht sich von selbst.

Und der Oscar geht an ....

Jennifer Hövelkamp, Kunath Instrumentenbau, gewinnt 2019 den Bildungs-Oscar im Fachgebiet Hlzblasinstrumentenbau

Die Veröffentlichungen zum Thema Holz, Werkstoffkunde, Musikgeschichte, Stilkunde und Arbeitslehre füllen einige Meter Regalfläche.
Auf jeder Seite findet sich bestehendes Wissen, das verstanden, miteinander verknüpft und zu neuen Ideen verbunden werden will.
Die Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg darf sich sicherlich als die Kaderschmiede des Musikinstrumentenbaus weltweit bezeichnen.

Legendär sind die teilweise weltweiten Exkursionen der Auszubildenden, die im Rahmen der Ausbildung stattfinden.
Der Lehrplan umfasst die Fächer und Wissensgebiete, die in den spezialisierten Fachbetrieben nicht oder nur schwer vermittelt werden können.
Im Rahmen der mehrwöchigen Blockunterrichte kommen die jungen InstrumentenmacherInnen intensiv mit den anderen Fachrichtungen des Instrumentenbaus zusammen.
So können sie sich austauschen, übertragend lernen und eigene Betriebsblindheiten reflektierend überwinden.

In jedem Jahr werden die besten Auszubildenden von einem Fachgremium mit dem Bildungs-Oscar ausgezeichnet.
Dass Fulda das neue Zentrum des Blockflötenbaus ist, wird nicht nur durch die Anzahl der Markenhersteller unterstrichen, die in der Stadt ihre Werkstätten angesiedelt haben (FEHR, Kunath, Mollenhauer, Paetzold by Kunath),
sondern auch durch den Umstand, dass der Bildungs-Oscar im Holzblasinstrumentbau in diesem Jahr zum dritten Mal nach Fulda ging.
In 2015 sicherte sich Maja Huber (Kunath Instrumentenbau) die begehrte Trophäe, in 2016 errang Sina Bayer (Conrad Mollenhauer GmbH) den Preis und 2019 entführte Jennifer Hövelkamp (Kunath Instrumentenbau) den Oscar wiederum nach Fulda.

Es lohnt sich dieses neue Zentrum des Blockflötenbaus im Block, äh, im Blick zu behalten.

Blockflöten aus dem 3D-Drucker

NAWAMU - Forschungsprojekt 3D im Musikinstrumentenbau

Hochwertige Holzblasinstrumente aus dem 3D-Drucker? Ja, wenn der Dreiklang stimmt. Der Gleichklang aus: Können, Maschinen und Material.
Kunath Instrumentenbau forscht im Auftrag des Bundministeriums für Bildung und Forschung seit dem 01.06.2019 an neuen Materialien und Verfahren für den Musikinstrumentenbau. Ziel ist die Entwicklung klimaneutraler und umweltfreundlicher Werkstoffe, die keinen Vergleich mit natürlichen Holzarten scheuen müssen.

Blockflöte aus dem 3D-DruckerGanz so einfach wie auf dem Bild ist es (heute) noch nicht eine Blockflöte im 3D-Drucker enstehen zu lassen.

Das liegt an vielen Gründen. Denn der Dreiklang muss stimmen.
Auch in diesem Fall besteht er, wie immer im Handwerk, aus den drei Säulen: 

- Können
- Maschinen
- Material

Können bedeutet zu wissen, wie ein Instrument geformt sein muss. Auf welche Maße kommt es an? Wer wird das Instrument spielen und wo soll es eingesetzt werden?
Wenn diese grundlegenden Fragen geklärt sind, kann der erfahrene Instrumentenbauer das Modell auswählen, das dem Instrument zu Grunde liegen wird. Dann erst kann er die einzelnen Arbeitsschritte und ihre Reihenfolge planen, die zur Herstellung des Instruments benötigt werden.  

Die Maschinen und Werkzeuge helfen dabei, die Instrumente aus dem rohen Holz entstehen zu lassen. Reine Handarbeit ist bei einigen Arbeitsgängen, aber schon eine Drechselbank ist unverzichtbar. Maschinen senken die Herstellungszeit, ohne dass die Qualität des Endprodukts zwangsläufig sinken muss. So können in vielen Fällen (größere) Blockflöten erst für den Kunden bezahlbar und erschwinglich werden. Ohne Bohrmaschine, Drechselbank und Schnitzmesser geht im konventionellen Instrumentenbau wenig. In größeren Werkstätten kommen noch Fräsen und andere feinmechanischen Maschinen hinzu. Je moderner eine Werkstatt ausgestattet ist, desto nochwertigere und präzisere Werkzeuge können finanziert und eingesetzt werden.

Das Material entscheidet - neben dem Modellentwurf - zu einem sehr großen Teil über den Klang und die Haltbarkeit des Instruments. 
Der Stolz guter Instrumentenbauwerkstätten ist daher ein großes Lager, das mit einer mehr oder weniger breiten Auswahl an geeigneten und gut abgelagerten Holzarten gefüllt ist.
So kann der Instrumentenbauer für das Instrument - respektive den jeweiligen Kundenwunsch - das passende Material auswählen.
Soll das Instrument solistisch eingesetzt werden, oder im Ensemble verschmelzen? Ein gut und sinnvoll ausgewähltes Material macht in der richtigen Abstimmung mit dem Instrumentenentwurf erst vollkommen.

Seit 2015 experimentiert Kunath Instrumentenbau mit den sich rasant entwickelnden Möglichkeiten des 3D-Drucks. Das Material RESONA ist die erste Eigenentwicklung eines Materials, das für die Herstellung der Korpusse großer Blockflöten eingesetzt wird. Das Material hat die mit Palisander vergleichtebare Dichte, wird in den Klangeigenschaften aber von vielen Musikern mit der Wärme und Weichheit von Kirschbaumholz verglichen. Das liegt an der besonderen Art das Material zu verarbeiten.

Ein Material kann aber nicht die Antwort auf alle Fragen im Instrumentenbau geben. Da die Entwicklung solcher Werkstoffe sehr zeitaufwändig und kostspielig ist, fördert das Bundesministerium für Bildung und Foschung diese Arbeiten. Mit Forschungsprogrammen. 
Kunath Instrumentenbau hat sich durch in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungsschatz für die Enwicklung und Erforschung neuer Materialien qualifiziert. 
Am 1. Juni 2019 startete das zweijährige Forschungsprogramm NAWAMU - Entwicklung nachhaltiger, akustisch hochwertiger Werkstoffe für additive Fertigungsverfahren zum Einsatz im Musikinstrumentenbau zur Substitution geschützter Holzarten. 

Ziel ist es Druckwerkstoffe zu entwickeln, die nachhaltig, klimaneutral, gesundheitlich unbedenklich und den normalen Werkstoffen (Holzarten) in Bezug auf Klang mindestend ebenbürtig, wenn nicht überlegen, sind. 
Der Projektleiter, Sibo Kunath, erklärt, dass es ein weiteres Ziele der Arbeitsgruppe ist, dass die neuen Werkstoffe auch in Bezug auf die Maßstabilität (durch die Atemfeuchte bedingtes Aufquellen) sowie der Unempfindlichkeit gegenüber starken Temperaturschwankungen den bisher verwendeten überlegen sind.

Natürlich werden Blockflöten aus gewachsenem Holz weiterhin für viele Spieler die erste Wahl beleiben. Aber besonders bei großen Instrumenten oder bedrohten Holzarten zeigen die ersten Ergebnisse, dass die neuen Werkstoffe sich einen rasch wachsenden Freundeskreis erspielen.

 gefördert durch das BMBF

Helfende Hände für kranke Blockflöten

Flöte entspannt sich

Alten Geigen sagt man nach, dass Sie immer besser werden, wenn Sie gut gespielt werden. Leider ist das bei Blockflöten, die beim Spielen mit feuchter Atemluft in Berührung kommen, genau anders.

Wie kümmert man sich richtig um die Pflege seines Instruments?

Read more

Blockflöten mit Persönlichkeit

Flautina in der Schatzkiste

Viele Spieler geben Ihren Instrumenten Namen. Denn Sie erkennen in ihrem Instrument eine Persönlichkeit.
So ging es uns auch bei der Entwicklung der neuen Schulblockflöten Flautina und Flautino. In den Monaten der Entwicklung wurde uns immer klarer, dass ganz besondere Instrumente entstehen. 
Ein kurzer Auszug aus dem Entwicklungstagebuch.

Read more

Spike – der Leichtmacher

Der universelle Teleskopstachel für Bassblockflöten

Mit dem Holzstachel an den Großbässen der viereckigen Bassblockflöten hat Herbert Paetzold schon vor über 40 Jahren einen Trend gesetzt, der zur Zeit richtig Fahrt aufnimmt.

Read more